Allgemeines aus der Branche
11.08.2010: Lurgi bekommt Auftrag für die größte Polyamid 6-Anlage der Welt
Die Lurgi GmbH hat von Fujian Jinjiang Technology in Changle, Fujian, China den Auftrag bekommen, die zweistufige Polyamid 6-Technologie mit Basic Engineering, Hauptausrüstungen inklusive der Vorpolymerisierungs- und VK-Röhrenreaktoren sowie Montage- und Inbetriebnahmeüberwachung zu liefern. Die Anlage soll mit einer Kapazität von 260 Tonnen/ Tag Polyamid 6 produzieren. weiter...
Investitionen
10.08.2010: Air Liquide übernimmt Synthesegasanlage
Air Liquide hat von der OXEA GmbH eine Großanlage zur Synthesegasherstellung in Oberhausen übernommen. Die Anlage hat eine Produktionskapazität von rund 83.000 Nm³ Synthesegas und befindet sich in unmittelbarer Nähe von drei von Air Liquide betriebenen Luftzerlegungsanlagen, die OXEA bereits seit Jahren auch mit Sauerstoff versorgen. Der Bau einer vierten Anlage am Standort befindet sich bereits in der Umsetzung. weiter...
16.08.2010: BASF investiert in Dispersionsanlage in China
Die BASF baut im Daya Bay Petrochemical Industrial Park in Huizhou, China eine neue Dispersionsanlage. Der Produktionsbeginn der Anlage ist für das erste Quartal 2012 geplant. Mit einer Jahreskapazität von 100.000 Tonnen soll die Anlage zur Wachstumsstrategie für Asien-Pazifik beitragen, mit der die BASF bis 2020 ihren Umsatz verdoppeln will. weiter...
16.08.2010: Evonik erweitert Prouktionskapazitäten in China
Evonik Industries reagiert auf die steigende Nachfrage von Triacetonamin-Derivaten (TAA-Derivaten) und will in China ein neues Werk zur Produktion dieser Derivate errichten. Der bisherige Produktionsstandort der TAA-Derivate im Joint Venture Evonik Tianda (Liaoyang) Chemical Additive am Standort Liaoyang im Nordosten Chinas soll innerhalb des Gebietes von Liaoyang an die Aromatic Site (LAS), einen der größten petrochemischen Standorte, verlegt und dabei signifikant ausgebaut werden. Die Produktionsaufnahme ist für das vierte Quartal 2011 geplant. weiter...
Forschung und Entwicklung
10.08.2010: Neues Recyclingverfahren für Fluorpolymere
Fluorpolymere sind Hochleistungs-Kunststoffe, die weltweit in einer Vielzahl von Produkten zum Einsatz kommen. Insbesondere das Polytetrafluorethylen (PTFE), unter dem rechtlich geschützten Markennamen „Teflon“ weltbekannt, ist in vielen Industriebranchen ein unverzichtbares Material. Bisher wurden PTFE-haltige Industrieabfälle und Altprodukte verbrannt, wobei allerdings hochgiftige umweltschädliche Dämpfe freigesetzt werden, die auch die Verbrennungsanlagen beschädigen. Nun ist es einem Forscherteam bestehend aus dem Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Willert-Porada, dem Forschungsinstitut InVerTec e.V., das der Universität Bayreuth als An-Institut verbunden ist und dem Unternehmen Dyneon, das heute zu den weltweit bedeutendsten Produzenten von PTFE gehört, gelungen, ein Verfahren für das Recycling von Fluorpolymeren zu entwickeln, das wirtschaftlich effizient und ökologisch unbedenklich die Fluorpolymere in wiederverwertbare Bestandteile zersetzt. Gefördert wurde das Projekt über zwei Jahre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit 211.000 Euro. weiter...
Quelle: FASA e.V.
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