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Zukunftsstadt Magdeburg mit der „OTTOVision 2030+“

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Wissenschaftsjahr 2015 gestartet hat. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat sich - unter Federführung des Wirtschaftsdezernats und sehr stark unterstützt durch die GWM - um die Teilnahme beworben und gehört zu den 52 ausgewählten Städten, Gemeinden und Landkreisen (von 168).
Ziel des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ ist, dass die teilnehmenden Kommunen gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für sich entwickeln und diese vor Ort erproben. Das kann sichere Energie sein, klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr.

Magdeburg konnte mit seiner Ideenskizze „OTTOVision 2030+“ punkten und hat hierfür fünf inhaltliche Schwerpunkts-Themen definiert: Das sind:

  1. Mobilität/Verkehrsinfrastruktur,
  2. Klimagerechte Stadt,
  3. Bauen/Wohnen/Quartiere,
  4. „Future Urban Industries“ / Wissensstadt und
  5. Internationalisierung

Für die „OTTOVision 2030+“ sollen Workshops und Wettbewerbe durchgeführt sowie innovative Methoden der Bürgerbeteiligung ausprobiert werden. Die Zukunftsvisionen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen sollen dabei besondere Berücksichtigung finden.

Beim Zukunftsstadt-Projekt (Link) der Landeshauptstadt Magdeburg wirkt die GWM aktiv im Zukunftsstadtbüro mit. Außerdem unterstützt sie das Projekt „OTTOVision2030+“ insbesondere beim 4. Themenfeld „Future Urban Industries / Wissensstadt“, wo es u.a. um die Arbeitswelten von morgen geht. Hier arbeitet die GWM auch im Projekt (Start: Sommer 2015) federführend inhaltlich mit.

Hintergrund:
Bundesweit gab es 168 Bewerbungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen – eine unabhängige Expertenjury wählte 52 Kommunen aus, die nun in die erste Wettbewerbsphase gehen. Darin geht es darum, in diesem Jahr die Vision 2030+ zu entwickeln, und zwar gemeinsam mit den Bürgern. Gleichzeitig sollen in den teilnehmenden Kommunen auch Handlungs- und Umsetzungsvorschläge erarbeitet werden. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 1,75 Millionen Euro bereit.

In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.
Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten ist Teil des Wissenschaftsjahres 2015 mit dem Motto „Zukunftsstadt“.